Aufbaustudium Gesundheitspädagogik 


Kurzinfo
 
 
 

das Studium das Fernstudium
die Bewerbung der Abschluß
die Zulassung die Kosten
Das Studium
 
Das Aufbaustudium Gesundheitspädagogik ist eine Zusatzqualifikation für Personen, die in der Gesundheitsbildung in der psychosozialen Versorgung tätig sind und sich hier weiterbilden wollen.  
Es werden sechs Fächer gelehrt:

1. Philosophie / Wissensoziologie
2. Körperorientierte Soziale Intervention
3. Gesellschaft und Geschichte - Gesundheit
4. Naturwissenschaftlich-biologische Grundlagen
5. Sozio-chronobiologische Meßverfahren
6. Chronobiologisch orientierte Ernährungsweisen

Einen genauen Überblick über die Lerninhalte gibt die Satzung des Aufbaustudiums.

Es handelt sich um ein Fernstudium mit Präsenzphasen. Dieses Präsenzstudium umfaßt insgesamt 450 Unterrichtseinheiten, die an 12 Terminen über die 4 Semester des Aufbaustudiums abgearbeitet werden und zwar jeweils donnerstags, freitags und samstags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Hinzu kommt im jeweiligen Sommersemester ein Prüfungswochenende, so daß im Wintersemester 4 Termine geplant werden müssen. Die Termine werden ca. 1 Jahr vorher bekannt gegeben.
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Die Bewerbung

Das Studium wird im Wintersemester begonnen, die Bewerbungsfrist ist vom 15. November bis zum 15. Januar des vorherigen Wintersemesters.
Die Bewerbungsunterlagen erhalten Sie:

  • beim Institut für Gesundheitspädagogik:
    Tel. 089 / 637 10 12, Fax 089 / 670 89 79
    oder über Kontakt
  • in besonderen Fragen: Prof. Dr. Rocque Lobo, Tel. 089 / 637 10 12 (Voranmeldung)
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Die Zulassung/Qualifikation für das Studium

(laut Satzung Aufbaustudium Gesundheitspädagogik vom 12.11.92 und Satzungsänderung vom 15.06.94,10.11.95 und 29.07.97)

Qualifikationvoraussetzungen für das Studium sind der Nachweis:


  1. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium auf dem Gebiet der Sozialarbeit/Sozialpädagogik oder ein vergleichbar einschlägiges Studium 
  2. einer Vertiefung(Studienschwerpunkt) auf dem Gebiet der Gesundheitspädagogik in dem Studiengang nach Nr. 1 oder eine gleichwertige Ausbildung 
  3. einer mindestens einjährigen hauptberuflichen Tätigkeit in der Gesundheitsbildung oder in einem anderen Arbeitsfeld der Sozialarbeit 
  4. Der Eignung für die Techniken der körperorientierten sozialen Intervention im Rahmen der Eignungsfeststellung nach § 3 Abs 2 
Anstelle der Nachweise von A - Satz 1 Nm. 1 bis 3 kann der Nachweis der Fachhochschulreife treten, in Verbindung mit:

  1. einer Berufspraxis von mindestens 3 Jahren auf dem Gebiet der Weiterbildung von Lehrkräften im Gesundheitswesen oder 
  2. dem Abschluss als Krankengymnast bzw Krankengymnastin oder als Physiotherapeut bzw. Physiotherapeutin sowie einer anschliessenden einschlägigen Berufspraxis von mindestens 3 Jahren 

Das Aufbaustudium hat eine Kapazität von ca. 25 TeilnehmerInnen. Da es vorkommt, daß mehr Bewerber als Plätze vorhanden sind, wird ein Auswahlverfahren vorgenommen, d.h. jeder Bewerber wird zu einem 20-minütigen Bewerbergespräch eingeladen. In diesem Gespräch werden Fragen zur Motivation und den Vorstellungen des Bewerbers über die Einbindung der Inhalte in die eigene berufliche Praxis geklärt. Oft wird die Frage gestellt, ob eine Bewerbung bei diesen ganzen Vorbedingungen Sinn hat, d.h. ob denn überhaupt eine Chance besteht, einen Studienplatz zu bekommen. 

Die Bewerbung hat in jedem Fall einen Sinn, wenn Ihnen die Inhalte des Studiums wichtig genug sind, zwei Jahre lang die Belastungen auf sich zu nehmen, die das Aufbaustudium Gesundheitspädagogik mit sich bringt. Nicht zuletzt um diese Motivation herauszuarbeiten werden alle Bewerber zum Bewerbergespräch vorgeladen, d.h. -
jeder Bewerber hat die gleiche Chance aufgenommen zu werden, es gibt kein Losverfahren, bei dem der Zufall über die Zulassung zum Aufbaustudium entscheidet.

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Das Fernstudium
Für das Fern- bzw. Eigenstudium erhalten Sie jedes Semester ein Lehrpaket mit Lehrbriefen, Arbeitsbögen und Antwortbriefen, die Sie zu Hause bearbeiten müssen. Für das Eigenstudium können Sie etwa 7 bis 10 Wochenstunden veranschlagen, wobei hier die Tutoriate mitgerechnet sind. Tutoriate finden in aller Regel im näheren Wohnbereich statt und werden von Absolventen des Aufbaustudiums durchgeführt, die zu offenen Fragen aus den Lehrbriefen und den Präsenzphasen, aber auch über die Einbindung der Studieninhalte in den eigenen beruflichen Alltag Antworten und Übungen anbieten.
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Präsenzphasen
Bei den Präsenzphasen werden die Inhalte der Lehrbriefe vertieft und die Verknüpfungen zwischen den verschiedenen Fächern verdeutlicht. Bei den Präsenzphasen herrscht Anwesenheitspflicht. Da es sich bei den Studierenden um Berufstätige handelt, ist gelegentlich eine Überschneidung von Beruf und Studium nicht zu vermeiden. Wenn Sie sich mit den Dozenten abstimmen, weil Sie eine Präsenzphase wirklich nicht wahrnehmen können, aber dafür sorgen, daß Sie den versäumten Stoff nacharbeiten, sollten die Prüfungen zu schaffen sein.
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Der Abschluß
Sie bekommen nach der bestandenen Abschlußprüfung ein Abschlußzeugnis der Fachhochschule München. Damit ist das Aufbaustudium nicht nur stattlich anerkannt, sondern wird auch staatlich durchgeführt. Die Pilotphase wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst und dem Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft initiiert.
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Die Kosten
Das Studium selbst ist kostenfrei, bis auf  den Studentenwerksbeitrag pro Semester. Das Lehrmaterial kostet  613,55 €  die Sie in semesterlichen Raten à 153,39 €  bezahlen müssen. Für Unterkunft und Verpflegung müssen Sie selbst sorgen. Für weiter weg Wohnende (ca. 50% unserer Studenten wohnen weiter als 200km von München weg) kommen Fahrtkosten hinzu.
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